Zum Kostüme.com Shop
Kostüme

11 Fakten zum Karneval: Bräuche, Entstehung und Co.

Fröhliche Menschen im Kostüm

11 Fakten zum Karneval: Bräuche, Entstehung und Co.

Kölle alaaf! Die Karnevalszeit ist nun offiziell eingeläutet, doch weißt du überhaupt, warum wir Karneval feiern? Welcher Jeck hat das feucht-fröhliche Treiben erfunden? Und sind wir auf der Welt allein mit unserem Brauch? Wir versorgen dich mit den wichtigsten 11 Fakten zur fünften Jahreszeit!

#1 Herkunft und Entstehung

Karneval, auch Fastnacht genannt, ist kein Produkt der Neuzeit – bereits im späten Mittelalter feierte man mit dem Karneval den Abschnitt vor Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch. In diesen Wochen galt es, alles Essen zu verzehren, was nicht fastentauglich war.

#2 Warum der 11.11. ?

Der Beginn der Karnevalszeit wurde nicht willkürlich auf den 11.11. gelegt. Bereits nach der Entstehung der regelmäßigen Feierei im Jahre 354 bestand eine vorbereitende 40-tägige Fastenzeit. Diese Vorbereitung begann offiziell am Martinstag, dem 11.11.

#3 Wo wird noch gefeiert?

Karneval ist keine deutsche Tradition. Wenn das kunterbunte Vergnügen auch Jecken aus aller Welt anlockt, ist im gesamten Mittelmeerraum der Brauch in Form kleinerer Feste zu beobachten. Bekannte Karnevalshochburgen sind außerdem Rio und Venedig.

#4 Wer hat’s erfunden?

Über diese Frage streiten sich bis heute die Gelehrten. Fest steht, dass der Karneval in zahlreichen Kulturen überall auf der Welt zu finden ist. Welcher mittelalterliche Gaukler sich das Spektakel hat einfallen lassen, bleibt aber unbekannt.

#5 Karneval international

Noch bunter als in Deutschland feiert man den Karneval in Rio. Am Freitag vor Aschermittwoch startet das mediale Event, das dort von dem örtlichen Tourismusbüro organisiert wird und wohl die Hauptattraktion der Stadt darstellt. Auf prachtvoll verzierten Paradewagen präsentieren Sambaschulen des ganzen Landes ihr Können.

Eleganter präsentiert sich der Karneval in Venedig. Wie andernorts auch beruhen die Festlichkeiten dort auf jahrhundertelanger Tradition. An den zehn Tagen vor Aschermittwoch überflutet ein Meer aus Masken und Kostümen die Lagunenstadt. Künstlerische und artistische Darbietungen erfreuen Anwohner wie Touristen gleichermaßen.

Menschen in bunten Kostümen

#6 Ganz schön ausdauernd

Offiziell beginnt die deutsche Karnevalszeit jeweils am 11.11. eines Jahres und endet am Aschermittwoch des Folgejahres. Für die jetzige Karnevalssession bedeutet das ein Ende am 10.02.2016. Der eigentliche Höhepunkt liegt dabei in der eigentlichen Fastnachtswoche ab dem 04.02.2016.

#7 Im Mittelpunkt des Geschehens

Den Karneval in seiner Hochform erlebst du in den Hochburgen Köln, Düsseldorf und Mainz. Im Jahre 2015 wurden allein in Köln rund 1,5 Millionen Zuschauer beim Rosenmontagszug geschätzt. Traditionell verteilt sich die größte Menge der Jecken auf den Straßenkarneval in der Altstadt. Aber auch das vom WDR ausgestrahlte Bühnenprogramm auf dem Heumarkt lockt die feierlustigen Karnevalisten in Scharen an.

#8 Kleider machen Leute

Grundsätzlich gilt beim Karnevalsoutfit: Je kreativer, desto besser. Aber auch das Funkenmariechen ist jedes Jahr wieder gern gesehen. Zu den Trend Kostümen 2016 zählen das Handstandkostüm, Römer und Griechen aus der Antike und Star Wars Charaktere.

#9 Kostümpflege

So manches Karnevalskostüm bekommt beim lustigen Treiben ordentlich was ab. Damit du trotzdem lange Freude an deinem Outfit hast, gilt generelles Waschmaschinenverbot. Stattdessen selber Hand anlegen und das Kostüm im lauwarmen Badewannenwasser zusammen mit etwas Waschpulver einweichen lassen. Anschließend ausspülen und trocknen – fertig!

#10 Viva Colonia

Mit „Viva Colonia“ landete die Band „De Höhner“ im Jahre 2003 den absoluten Karnevalskracher. Die Hymne der Jecken, die noch heute auf keinem Karneval fehlen darf, kletterte bis auf Position 20 der deutschen Hitparade und hielt sich dort ganze 53 Wochen. 150.000 verkaufte Platten garantierten der Kölner Musikgruppe Kultstatus.

#11 Ein angemessenes Gefährt

Die Festwagen des Rosenmontagszuges sind jedes Jahr das Highlight der Festivitäten. Für deinen eigenen Wagen benötigst du zuallererst ein sicheres Fahrgestell. Ein ebenso verkehrstauglicher Anhänger ergänzt den Spaß und bietet dir zusätzliche Präsentationsfläche. Anschließend gilt es, das passende Motto zu finden. Beliebt sind immer wieder politische Themen, erlaubt ist aber alles, was Spaß macht.

Überlebensgroße Köpfe, ulkige Figuren und sonstige Verzierungen deines Wagens bastelst du am besten aus Draht, Pappe und Holz. Ein Außengestell ermöglicht dir das Anbringen von Plakaten, die du mit Sprüchen und Text versehen kannst.

Bildquelle: iStockphoto.com / Gary Tognoni